Osteopathie:
was ist das?
Osteopathie
ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, worin theoretische und
wissenschaftliche Erkenntnisse von zentraler Bedeutung sind. Nebst
anatomischen, physiologischen und biomechanischen Kenntnissen verfügt
der Osteopath über eine gediegene Erfahrung in manuellen Technieken.
Das Gefühl und die Feinheit des Osteopathen kombiniert er mit
seinen theoretische Kentnissen um so zu einer strukturierten Behandlung
zu kommen.
Osteopathie
ist also alles andere als eine vage alternative Therapie!
Osteopathie
ist eine ganzheitliche manuelle Medizin, bei der man mit den Händen
Funktionsstörungen diagnostiziert und behandelt. Sie kommt
entweder alleine (ggf. nach schulmedizinischer Abklärung) oder
begleitend zu dieser zur Anwendung.
Diese
in der Schweiz erst relativ junge Form der Medizin basiert gemäß
dem Prinzip “Leben ist Bewegung“ darauf, dass alle Gewebe
des Körpers frei beweglich sein müssen.
Ist
in einem Gewebe des Körpers die Bewegung eingeschränkt,
so beeinträchtigt es dessen Funktion. Kommen immer mehr solcher
Bewegungsverluste zusammen, kann der gesunde Organismus nicht mehr
kompensieren und kommt es zu ersten, also biomechanisch basierten
Symptomen, welche in allen Teilen des Organismus auftreten können.
Da
alle Strukturen des menschlichen Organismus über Nerven gesteuert
werden, und diese Nerven aus verschiedene Zentren entspringen, formen
sämtliche Gewebe, die aus dem gleichen Zentrum versorgt werden,
eine segmentale Einheit. Die Gewebe einer Segementalen Einheit werden
sich beinflussen und so kann es sein, dass zum Beispiel ein Organleiden
sich in einem verkürzten Muskel oder einem eingeschränkten
Gelenk zeigt.
Über
lange Zeit- z.T. Monate und Jahre- zeigen sich diese Störungen
nur durch mehr oder weniger diffuse, oft im Labor/ Röntgen
noch nicht fassbare Zeichen. Erfahrungsgemäss kommt es so,
dass der Patient manchmal nicht richtig ernst genommen wird. Kann
der Körper sich jedoch nicht mehr ausreichend verteidigen,
können aus diesen Funktionsstörungen tatsächliche
Erkrankungen z.B. Magengeschwür, Bandscheibenvorfall etc hervor
kommen.
Nacken-/
Kopf- und Rückenschmerzen können so auf Krankheiten zurückgeführt
werden welche nicht direkt in der Schmerzregion zu finden sind.
Die Symptome können also an völlig anderen Stellen des
Körpers auftreten und deswegen wird der Osteopathe den Patienten
einem ausführlicheren Untersuch unterwerfen müssen, um
gezielt behandeln zu können.
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